Eine Kundenrevolution sei im Anmarsch, hab‘ ich von Alain Egli und Tobias Gremaud erfahren. Auf 12 Seiten erklären sie mir genau, wie sich das Konsumentenverhalten geändert hat und warum die Unternehmen umdenken müssen. War irgendwie total spannend zu lesen. Wenn auch nicht so richtig neu – nur nie wirklich so bewusst. Nun, ich als junger Konsument kenne wohl nur das neue Konsumentenverhalten. Wenn ich was kaufen will, geh‘ ich doch erst mal googlen –logisch oder?! Ich vertrau dem im Netz doch mehr als dem Verkäufer, der eh nur seine Provision abholen möchte und mir das teuerste andrehen würde?! Wenn ich spontan beim Media Markt vorbei komme und mich der Entscheid, einen neuen iPod zu kaufen, überkommt, ruf‘ ich doch mit meinem neuen Handy (das mir ein Freund wärmsten empfohlen hat, weil es eben total coole was auch immer hat und der Akku echt hält, was der Hersteller verspricht) meinen (anderen) Freund (der mehr von iPods als von Handys versteht) an und frag‘ mal nach, was er so denkt.
Die Fachleute nennen dieses Phänomen den Wandel von B2B zu C2C. Für mich als junger Mensch ein völlig normales Verhalten. Oder was meint ihr? Ist euch eigentlich klar, was für eine unglaubliche Macht wir Konsumenten hier an uns reissen? Harr harr!
Ich hab‘ auch gelesen, was ich meinem späteren Arbeitgebe für Tipps zur Anpassung an den Wandel geben könnte. Echt spannend! Ich könnte euch davon erzählen – nur hab‘ ich gehört, man solle sich bei Vorstellungsgesprächen von der Masse abheben… Vielleicht wäre genau dieses Wissen meine Chance dies zu tun? Nun ich will ja nicht so sein, sondern mein Wissen mit euch teilen; denn genau darum geht ja im Netz!
Die Herren Egli und Gremaud sprechen von sechs Thesen, auf die sich Unternehmen einstellen sollen. Super, ich bin begeistert von diesen Thesen – ich bin ja Konsument, nicht wahr - da werd ich mal so richtig berücksichtigt. Wirklich gut diese zwei.
These 1: Loslassen. Klare Anweisung, oder? Mit den heutigen Communities wie Face Book, My Space, Twitter, You Tube… (wer kennt sie nicht?!) ist es unvermeidlich, die Kontrolle über das eigne Produkt zu verlieren. Verhindern sollte man dies aber auf keinen Fall – wer macht bessere Werbung für das Produkt als ein Fan? Vorausgesetzt es ist ein gutes Produkt. Für mich als Konsument eine super Sache – wer sollte mich auf solchen Seiten anlügen? Und wenn er (oder sie – aber wir Frauen lügen ja nie, nicht wahr?!) es doch tut, fällt es eh dem nächsten auf und er (oder sie – hier jetzt sehr passend!) korrigiert diesen Fehler. Super, keine Lügen für den Konsumenten und gratis Werbung für die Unternehmung.
These 2: Den Dialog fördern. Blog führen! Ja sowas ist doch eine gute Sache. Den Konsumenten reagieren lassen – seine/ihre Meinung anhören – oder anlesen – und (das ist das Chriesi auf der Torte!) auch noch darauf antworten! Wie integriert ich mich als Kunde da fühle – stellt euch doch mal vor? Wie besonders ich mir vorkomme, wenn in meiner Face Book Gruppe „Ich liebe die Marke X“ der Hersteller X selbst auf meine Fragen antwortet?!
These 3: No more bullshit marketing. Diese gefällt mir am besten. Jawohl, wir wollen nicht mehr länger verar*** (darf ich hier so was schreiben?) werden. Wir hinterfragen Produkte! Und sind wir doch mal ehrlich: der Preis interessiert uns gar nicht mehr so sehr, wenn das Vertrauen stimmt? Und die Sympathie für den Chef, der das Ferienhaus eben nicht auf den Bahamas sonder im Tessin hat… Ah und wenn wir gerade bei den hohen Tieren sind: Wir wollen Transparenz! Warum soll die Geschäftsleitung nicht vielleicht auch mal einen Fehler zugeben? Viel sympathischer als dauernd nach Erklärungen und Ausreden zu suchen – wir sind ja nicht dumm! Irgendwie komm' ich jetzt vom Thema ab...
These 4: Mitmachen lassen. Super, da können wir selber am Produkt mit produzieren. Vorschläge machen, wie es verbessert werden könnte. Dann weiss doch der Hersteller auch gleich, dass die Zielgruppe da ist! Diese Idee ist schlichtweg genial.
These 5: Anerkennung geben. Die Wertschätzung der oben genannten Fans des Produktes. Uns Hardcore-Fans direkt und offen mit einbeziehen – was gibt es denn schöneres als geschätzt zu werden?!
These 6: Experimentieren. Irgendwie kann ich da nicht gross mitreden – das hab‘ ich noch nie bemerkt. Haha, das ist wohl auch der Sinn der Sache. Wusstet ihr, dass bei Amazon manchmal verschiedene Sites für Kunden aufgeschaltet sind, ohne dass wir was davon merken? Um zu schauen, wie das Kundenverhalten sich unterscheidet? Wow! Das wer ein Hammer – da wirst du beobachtet, ohne dass du’s merkst. Echt clever!
Nun, mein Fazit: Diese zwei Autoren haben wirklich was drauf! Hut ab meine Herren. Es hat mich echt gefreut von euch was zu lernen. Krass, wie lange wir uns unbewusst schon so verhalten und diese riesige Macht erlangten…
Also liebe Unternehmen: Plakate, Zeitungen und TV sind out - Internet ist die Zukunft!
In diesem Sinne: gut C2C – ich geh‘ jetzt mal schauen, wo ich den besten Kaffee im Umkreis kriegen kann.
Möge die Macht mit euch sein, liebe Konsumentinnen und Konsumenten!
Donnerstag, 3. Dezember 2009
Mittwoch, 2. Dezember 2009
Billy, der belesene Sternenhimmel
Jeder kennt die Billys von unserem geliebten Ikea. Lieblingseinkaufszeit: Samstags 14.00h...!
Hab mir gleich noch nen Kübel schwarze Farbe besorgt und eine billig-leuchterkette beim stützlimarkt um die Ecke. Mit nem Hammer und einem Brieföffner flux Löcher in die Rückwand und sie gestrichen. Dann die lichter rein und fertig ist der Sternenhimmel!
passt auch schön in die weihnachtszeit!
"Oh du fröhlicher Billy- Baum...."
Hab mir gleich noch nen Kübel schwarze Farbe besorgt und eine billig-leuchterkette beim stützlimarkt um die Ecke. Mit nem Hammer und einem Brieföffner flux Löcher in die Rückwand und sie gestrichen. Dann die lichter rein und fertig ist der Sternenhimmel!
passt auch schön in die weihnachtszeit!
"Oh du fröhlicher Billy- Baum...."
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